Wie ist eigentlich so ein Coaching?

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Mit Erfolgs-Buddy ans Ziel – geniale Chancen, klare Grenzen

Bestimmt hast du schon einmal mit einem Erfolgs-Buddy eine Aufgabe gerockt, oder?

Erfolgs-Buddy – damit meine ich eine persönliche Erfolgs-Partnerschaft. Dein Dream-Team, mit dem du auf ein bestimmtes Ziel zusteuerst. Vom Sofa auf die 10km Jogging-Strecke? Von der Idee zum Buch? Von der Fragestellung zur fertigen Masterarbeit?

Meine Masterthesis habe ich zum Teil in einem Café geschrieben. Mir gegenüber saß mein Erfolgs-Buddy Gitte, die an ihrer schrieb. Wir haben uns verabredet und dann den Timer gestellt, um durch unsere Themen zu pflügen. Anfangs war es zäh. Wir haben uns erzählt, wo wir gerade stehen und was unsere Gedanken sind. Und noch einen Cappuccino bitte. Es dauerte nicht lange und wir hatten ein gutes Stück Arbeit im Kasten. Nicht perfekt, aber die ersten Kapitel nahmen Form an.

Nehmen wir an, du erreichst bestimmte Ziele deshalb nicht, weil du dich im Dunst der Absichtserklärungen wohler fühlst, als dich verbindlich zu positionieren. Wäre es anders mit einem Erfolgs-Buddy? Nehmen wir an, es handelt sich nicht um deine Masterarbeit, sondern um etwas anderes – zu schreiben beispielsweise. Du hast Bammel. Und du schiebst. Ne. Öh. Ist gerade ungünstig. Bfff.

Was kann dich jetzt motivieren, doch loszulegen? Was unterstützt dich dabei, dranzubleiben, wenn sämtliche inneren Schweinehunde und perfektionistischen Ur-Ahnen deines Karmas auftauchen und dir erzählen, dass Netflix viel, viel cooler ist und unbedingt aufgesaugt werden müsste?

Tue Gutes und rede darüber! Oder ist Schweigen doch Gold?

Erzähle anderen von deinen Plänen. Lass deine Liebsten davon wissen. Das erhöht die Erfolgsquote um 65%, so eine Studie. Logisch. Wer redet muss auch liefern. Es erhöht den sozialen Druck und kann ein Booster für deine Motivation sein. Für viele ist entscheidend, die eigene Absicht auszusprechen und jemandem mitzuteilen.

Allerdings: zu wissen, was zu tun ist und darüber zu reden, ist das Eine. Dich verbindlich daran zu halten ist eine ganz andere Sache. Studien (unter anderem vom Peter Gollwitzer, Psychologie Professor, NYU) belegen, dass du dir unter Umständen ein Eigentor schießt, wenn du dir deine Ideen schlecht reden lässt. Ebenso kontraproduktiv ist es, wenn du dich insgeheim mit deiner Ankündigung wie auf Lorbeeren ausruhst. Also ist reden silber und schweigen gold?

Darüber zu reden kann dazu führen, gedanklich bereits am Ziel angelangt zu sein. Wozu dann noch daran arbeiten? Das Geheimnis liegt im „mentalen Kontrastieren“. Also darin, die möglichen Hindernisse genauso klar zu benennen. (Darüber habe ich auch im Blogartikel zur WOOP Methode von Gabriele Oettingen, eine Kollegin von Gollwitzer, geschrieben.)

Tue Gutes und rede darüber, aber verschweige nicht die möglichen Stolperfallen auf dem Weg.

Ist ein Erfolg-Buddy die Lösung?

Schau hinter die Kulissen und du erkennst jemanden, der (oder die) auch mal Zweifel hat und etwas aufschiebt. Meine Erfolgs-Buddy-Erfahrung waren bisher immer Win-Win Lösungen.

Mit einem Erfolgs-Buddy erhöhen sich deine Erfolgschancen auf 95%! Warum? Gemeinsam macht es schlicht mehr Spaß auf ein Ziel zuzusteuern. Du teilst deine Erfahrungen mit jemandem, was dazu führt, dass du den Prozess mehr genießt. Deine Lern- und Erfolgskurve wird durch das gemeinsame Erleben gewürzt. Du teilst und feierst deine kleinen und großen Meilensteine. Du wirst angespornt und spornst an. Dein Erfolgs-Buddy ist dein „Partner in Crime“. Dazu kommt, dass du verbindliche Verabredungen hast und dadurch Verlässlichkeit von deiner Seite noch mehr soziales Gewicht hat.

Dass ich ein Fan vom Erfolgs-Buddy Prinzip bin, liegt daran, dass ich mich von möglichen Schattenseiten fernhalte. Hier ist eine Aufzählung, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt, aber Grundsätzliches klarmacht:

  • Je nach Typ ist ein gesundes Wettbewerbsstreben motivierend und lustig. Konkurrenz ist aber immer toxisch und mit Neidgefühlen durchtränkt. Achte auf jeden Fall auf den gemeinsamen Respekt und auf die Augenhöhe miteinander.
  • Der Weg zum Erfolg ist wie ein Blumenbeet mit zarten Sprösslingen. Lass nicht zu, dass an ihnen gezogen wird oder jemand durch dein Beet trampelt. Erfolgs-Buddies wissen das und unterstützen sich. Geduld und Nachsicht gehören dazu. Fehler und Rückschritte müssen ihren Platz haben. Vorwürfe haben da nichts zu suchen.
  • Ihr müsst nicht unbedingt am gleichen Projekt arbeiten. Es geht lediglich um ein verbindliches Check-In, eine regelmäßige Standortbestimmung mit jemandem. Jeden Tag 1000 Wörter schreiben und verschicken. Die andere Person muss das nicht lesen. Es geht um das Schicken und die Verbindlichkeit. Dein Erfolgs-Buddy kann dir jeden Tag ein Foto von einem ganz anderen Projekt schicken.

Mit einem Erfolgs-Buddy kannst du dich persönlich oder online treffen. Du hast die Wahl, wie oft und auf welche Art und Weise. Ihr müsst Euch beide einig sein. Sympathisch und auf einer Wellenlänge. Versuch´s doch mal spaßeshalber. Vielleicht erst mit einem „kleinen“ Ziel. Und wenn dir das partout nicht liegt und du Vorbehalte hast, dann ist das auch in Ordnung. Schließlich bist du am Steuer und lenkst den Bus in deinem Leben.

Also worauf wartest du noch: Such dir deinen Erfolgs-Buddy und los geht’s!

 

Über mich
Hallo, ich bin Sabine
Ich bin systemischer Coach, hinterfragende Zuhörerin und wertschätzende Sparrings­partnerin mit einem Faible fürs Praktische.

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