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Umarme das Unbehagen – es lohnt sich!

Ich spreche über Happy Healthy Ageing und jetzt das: Umarme das Unbehagen!

Wusstest du, dass Unbehagen deinen Weg zu einem längeren, erfüllteren Leben ebnen kann?

Heute Morgen unter der kalten Dusche. Ich habe mich mal wieder verflucht für diese bescheuerte Idee mit der Kälte. Mein Körper mosert herum. Ich frage mich ernsthaft, wie ich auf diese bekloppte Idee gekommen bin. Dieser Anflug verschwindet wieder. Anschließend fühle ich mich wieder gut.

Die Positive Psychologie befasst sich mit der Erforschung von Glück und Wohlbefinden. Gerade deshalb findest du die Empfehlung, das Unbehagen zu umarmen, vielleicht überraschend. Untersuchungen legen nahe, dass du dann psychologisch stabiler bleibst. Wieso ist das so?

Unbehagen kann ein Katalysator für dein Wachstum sein!

Psychologisches Wachstum entsteht als Folge von „Eustress“, der nützliche Stress. Wenn du im Alltag Unbehagen spürst und dem begegnest, kurbelt das deine Energie an. Verlasse deine Komfortzone und du bist herausgefordert, dich anzupassen und zu entwickeln. Das führt zu verbesserter Leistung und Zufriedenheit.

Auch erheblicher „Distress“ kann inneren Wachstum fördern. Das sogenannte posttraumatische Wachstum lehrt uns, dass selbst schwierigste Erlebnisse dazu führen können, dass du Resilienz entwickelst. Menschen, die Sinn in den Widrigkeiten finden, haben die Chance, aus der Situation stärker hervorzugehen.

Ich leite eine biografische Schreibwerkstatt für traumatisierte Erwachsene, die als Kinder verschickt und physisch und psychisch schwer misshandelt wurden. Sie haben sich zusammengetan und forcieren heute die Aufarbeitung. Sie wachsen daran.

In welcher Verbindung stehen also Unbehagen und Langlebigkeit?

Wo Sonne ist, muss auch Schatten sein. Der Zusammenhang zwischen der Akzeptanz des Unbehagens und der Langlebigkeit ist nicht nur eine Anekdote. Schau Dir die langlebigsten Menschen in den Blauen Zonen der Welt an.

(Mehr Informationen zu der Langlebigkeit der Menschen in den Blauen Zonen findest Du hier. Sie leben die natürlichen Unbequemlichkeiten und integrieren sie in ihren Lebensstil. Hundertjährige auf der ganzen Welt arbeiten noch immer in ihren Gärten, passen auf Kinder auf und sind fester Bestandteil der Familien.

Ein Beispiel: Meine Schwiegermutter ist 96 Jahre alt und lebt auf ihrem Hof. Sie füttert die Hühner, heizt mit Holz und pflegt den Gemüsegarten, obwohl es ihr schwerfällt. Die Forschung bestätigt den Zusammenhang von langer Lebensdauer und dem unbehaglichen Weiter-so. „Wer rastet der rostet“ trifft hier zu.

Was ist das Positive an Unbehagen?

Resilienz: Wenn du es schaffst, mit Unbequemlichkeiten und Unwohlsein umzugehen, tust du viel für deine Resilienz. Dadurch wächst deine psychologische Widerstandsfähigkeit. Das führt zu mehr Lebenszufriedenheit und einem verbesserten Stressmanagement – beides Schlüsselfaktoren für ein längeres Leben.

Selbstwirksamkeit: Überwinde dein Unbehagen und du erhöhst deine Selbstwirksamkeit. Wenn du es geschafft hast, wenn du klarkommst, dann fördert das deinen Glauben an dich. Du entwickelst das Gefühl, dass du dich auf dich verlassen kannst.

Psychologische Flexibilität: Die heutigen Lebensumstände (Stichwort: VUCA) sind schnelllebig und von Ungewissheit geprägt. Deine Anpassungsfähigkeit an Veränderungen wird immer wichtiger. Deine emotionale Regulierung wird durch Unbehagen immer wieder auf‘s Neue trainiert.

Wachstumsdenkweise: Die nach Carol Dweck‘s sogenannte Wachstumsdenkweise – die Überzeugung, dass unsere Fähigkeiten entwickelbar sind – stärkst du, indem du dich immer wieder in das Unbehagen wagst. In der Konfrontation mit dir selbst, wie beim Wandern, kalt duschen oder mit anderen, lernst du. Was jetzt noch schwierig sein mag, ist nach etwas Übung schon viel leichter. Mein „Growth-Mindset“ wird mit jeder kalten Dusche gestärkt.

Wie kannst du also lernen, mit deinem Unbehagen umzugehen? Hier sind 5 Wege:

Fordere dich regelmäßig heraus.

Nimm neue Fähigkeiten in Angriff oder stelle dich schwierigen Aufgaben. Das tut deinem Gehirn und deinem Erfolgsgefühl gut. Also, raus aus der Komfortzone.

Übe Achtsamkeit.

Gerade wenn es ungemütlich wird, solltest du noch behutsamer und aufmerksamer mit dir selbst sein. Dies hilft dir, Unbehagen ohne Panik zu begegnen. Bleibe gefasst und konzentriere dich auf deinen Atem und das, was ist.

Verändere die Perspektive – nutze Reframing.

Was, wenn Unbehagen eine Chance und nicht (nur) Bedrohung ist? Dieser Perspektivwechsel kann deinen Umgang mit dem Stress verändern. Panik und Angst verengen die Handlungsfähigkeiten.

Hole Unterstützung.

Sorge für emotionale Unterstützung von Freunden und Familie. Hole dir konkrete Hilfe. Das kann ein gutes Coaching sein oder einfach nur eine MitstreiterIn. Mit anderen ist es außerhalb der Komfortzone leichter. Du kannst dich auch gerne hier mit mir in Verbindung setzen.

Kultiviere Dankbarkeit.

Führe ein Dankbarkeitstagebuch. Welche drei Dinge fallen dir ad hoc ein? Indem du gedanklich nach all dem suchst, was dich erfüllt und glücklich macht, setzt du widrigen Umständen ein Gegengewicht entgegen. Dadurch hebst du deine Stimmung. Das drückt deinen Stresspegel.

Also: Umarme das Unbehagen, wachse daran und arbeite somit an der Grundlage, für ein langes, erfülltes Leben.

Über mich
Hallo, ich bin Sabine
Ich bin systemischer Coach, hinterfragende Zuhörerin und wert­schätzen­de Sparrings­partnerin mit einem Faible fürs Praktische.

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