ICH- Stärke: 6 Booster für Dein Selbstwertgefühl

Ein gutes Selbstwertgefühl ist ein grundlegendes menschliches Bedürfnis. Wir alle wollen anerkannt sein und überzeugt sein: „Ich bin es wert“. In diesem Blogartikel geht es darum, wie Du die sechs Eckpfeiler für ein gutes Selbstwertgefühl stärken kannst.

ICH- Stärke: 6 Booster für Dein Selbstwertgefühl

Dein Selbstwert ist Dein psychologisches Immunsystem. Je stärker es ist, desto leichter fällt es Dir, mit Rückschlägen und Kritik umzugehen. Schließlich ist Dein Selbstwert das Fundament für die tragenden Wände Deines Selbstbildes. Es ist die Basis für Zufriedenheit und Erfüllung im Leben.

Wie steht es um dein Selbstwertgefühl? Stehst du dir manchmal selbst im Weg? Nimmst du größere Herausforderungen an? Oder „weißt“ du schon vorher insgeheim, dass du „versagen“ wirst?

Hier beschreibe ich 6 Eckpfeiler für ein starkes Selbstwertgefühl. In welchem Bereich bist Du gut dabei? In welchem eher nicht? Vielleicht entdeckst hier Du neue Impulse für Dich.

1. Eckpfeiler: Deine persönliche Wahrnehmung

Durchschaue Deine Gedankenschleifen und Interpretationen. Stell dir vor, deine Kollegin guckt mürrisch, wenn Du in ihre Nähe kommst. Sagst Du Dir: „Was habe ich bloß falsch gemacht? Sie mag mich nicht.“? Oder denkst Du: „Sie guckt aber mürrisch. Wer weiß, welche Laus ihr über die Leber gelaufen ist.“?

Wir alle interpretieren jede noch so alltägliche Situation. Hinterfrage Dein Gefühl dabei: „Mache ich es mir gerade schwer? Kann es sein, dass ich gerade durch einen negativen Filter schaue? Wie würde die selbstbewusste Person XY das wahrnehmen?“

Suche gedanklichen Abstand, wenn Dich Deine Interpretationen schwächen. Aus der Vogelperspektive verkleinert sich in der Regel das Negative. Deiner persönlichen Wahrnehmung brauchst Du nicht blind vertrauen. Stelle sie auch mal infrage: „Ist das wirklich wahr?“.

2. Eckpfeiler: Selbstakzeptanz

Akzeptiere dich selbst! Du bist wertvoll. Punkt. Vielleicht sind Dir Deine Stärken nicht richtig bewusst? Da wärst Du nicht alleine. Nehme Dich mit deinen Ecken und Kanten an, aber achte vor allem darauf, was Deine Talente und Stärken sind. Überlege, was für eine Umgebung Du brauchst, um die zu nutzen – beruflich und privat. Kannst Du Deine Top-Stärken wirklich leben?

Und achte darauf, wann Du Dich unnötig mit anderen vergleichst. Wir sehen doch nur die öffentliche Figur einer anderen Person. Soziale Vergleiche sind toxisch für Dein Selbstwertgefühl.

Übrigens: Bloß, weil Du dich selbst annimmst, heißt das noch lange nicht, dass Du Deinem persönlichen Wachstum im Wege stehst. Selbstakzeptanz hat nicht unbedingt mit Stillstand zu tun.

3. Eckpfeiler: Selbstverantwortung

Selbstverantwortung hängt eng mit Selbstakzeptanz zusammen. Gemeinsam sorgen sie dafür, dass Du Verantwortung für Zufriedenheit und Glück in Deinem Leben übernimmst. Frage dich also: Wo machst du dein Selbstwert von anderen abhängig? Welche Eigenschaften hast Du an andere delegiert? Nur du kannst wirklich für dich sorgen. Nimm die Zügel in die Hand. Eventuell helfen dir gute Selbsthilfebücher oder eben ein stärkenorientiertes Selbstfindungs-Coaching dabei. Investiere Zeit und Mühe in dein Leben.

4. Eckpfeiler: Selbstbewusstsein

Was heißt eigentlich Selbstbewusstsein? Jeder Mensch hat ein Recht darauf, er selbst zu sein. Wer bist also Du? Nimm Dich selbstbewusst wahr und stehe für Dich ein. Wenn du zum Beispiel nach deiner Meinung gefragt wirst, dann sage, was dich bewegt. Rede in ICH-Sätzen.

Versuche darüber hinaus, Dich vom Wunsch, eine perfekte Wirkung bei anderen zu hinterlassen, zu befreien. Du musst nicht immer klug, reich, eloquent, schön… sein. Wahres Selbstbewusstsein entsteht, wo Du Dich mal verletzlich und eben nicht perfekt zeigst. Je nach Rolle und Kontext kannst du probieren, Deine Imperfektion mit Selbstbewusstsein zu zeigen.

5. Eckpfeiler: Zielorientierung

Stell Dir vor, Du bist 90 Jahre alt und schaust auf dein Leben zurück: Was willst Du unbedingt erreicht haben? Male Dir Dein „Big Picture“ aus. Daraus ergeben sich Deine „großen“ Ziele. Verfolge sie Schritt für Schritt. Erzähle anderen, was Du langfristig erreichen willst. Du bist es Dir wert, an Deinen Zielen zu arbeiten und Dich weiterzuentwickeln.

Unternehme konkrete Schritte, indem Du Deine Ziele in handhabbare Schritte herunterbrichst. Ein aktueller Lebenslauf kann ein erster Schritt sein, eine Fortbildung. Füttere Dein Wachstums- Mindset, statt einem fixen Selbstbild anzuhängen. So stärkst Du Dein Selbstwert.

6. Eckpfeiler: Persönliche Integrität

Die Wahrung Deiner Grenzen ist ebenso wichtig für Deinen Selbstwert. Dazu gehört der Mut, den eigenen Standpunkt zu vertreten und die Fähigkeit, konstruktiv Grenzen zu setzen. Stehe zu Dir und Deinen Bedürfnissen. Jedes ehrlich gemeinte „Nein“ stärkt Dein Selbstwertgefühl. Mit dieser Abgrenzung sagst Du „Ja“ zu Dir.

Zur persönlichen Integrität gehört außerdem eine gute Selbstfürsorge. Achte auf die üblichen Verdächtigen: genügend Schlaf, gutes Essen, ausgewogene Bewegung und gelingende Beziehungen.

Diese Eckpfeiler bereichern und stärken Dein Selbstwert. Gerne unterstütze ich Dich. Melde Dich einfach hier.

Sei geduldig und freundschaftlich mit Dir!

Archive